Wenn nach Jahren des Wartens das Freibad Marienhagen heute offiziell die Tür zur neuen Saison öffnet, hat es mehr als nur wärmeres Wasser im Becken: Es ist der sichtbar gewordene Erfolg einer Gemeinschaft, die vor 25 Jahren den Badekeller vor dem Verfall rettete. Unter dem Dach des Fördervereins ist das Jubiläum zugleich der Saisonauftakt: Die Wassertemperatur liegt bei angenehmen 25 Grad, eine Hüpfburg freut die Kleinen, das Glücksrad dreht sich, Würstchen, Pommes und frische Waffeln rufen nach Sommernächten. Von der Sonnenterrasse reicht der Blick über das Gelände, und die Beckenrand‑Atmosphäre mischt Nostalgie mit Gegenwart – eine Erinnerung an die ersten Rettungsversuche und den heutigen Einsatz der Ehrenamtlichen.
Bei der Auftaktrede erinnerte die Initiatorin Annegret Bauch an den Mut, das Bad zu retten, während Bürgermeister Karsten Kalhöfer der Arbeit des Fördervereins dankte. Eine Rettungsübung mit der Übungsfigur Hugo zeigte, wie Ehrenamtliche sich weiterbilden, und am Beckenrand badeten Festgäste gemütlich weiter – eine Szene, die die Balance aus Würdigung und Zukunftsoptimismus symbolisiert.
25 Jahre Förderverein Schwimmbad Marienhagen: Jubiläum, Festprogramm und Eröffnung der Badesaison
Historischer Hintergrund
Gründung & Ziel: Der Förderverein Schwimmbad Marienhagen wurde im März 2001 gegründet, um das marode Schwimmbad zu retten. Seitdem hat er das Areal gemeinsam mit Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern durch Engagement, Veranstaltungen und Spenden vor dem Verfall bewahrt. Tradition des Geländes: Das Freibadgelände reicht bis 1959 zurück und dokumentiert eine lange Badekultur der Region, die heute im Festprogramm lebendig wird. Gemeinsames Veranstaltungsziel: Die Feier zum 25‑jährigen Jubiläum dient zugleich als Eröffnung der Freibadsaison; Jubiläumserlebnis und Saisonauftakt verschmelzen zu einem gemeinsamen Ereignis.
Jubiläum & Saisonauftakt
Verschmolzenes Ereignis: Die Jubiläumsfeier eröffnet gleichzeitig die neue Freibadsaison; Jubiläumserlebnis und Saisonauftakt werden zu einem gemeinsamen Ereignis. Integriertes Festprogramm: Das Festprogramm verbindet die Eröffnung der Saison unmittelbar mit dem Jubiläumserlebnis, sodass Besucherinnen und Besucher beides gleichzeitig erleben.
Kulisse am Beckenrand
Beckenrand‑Atmosphäre: Vom Beckenrand bot sich ein Blick aufs Gelände, wodurch nostalgische Eindrücke mit aktuellen Entwicklungen sichtbar miteinander Verwoben wurden.
Würdigung & Akteure
Dank & Würdigung: Offizielle Gratulanten wie Bürgermeister, Ortsbeirat und Vereinsvertreter würdigten das Engagement des Fördervereins und dankten den vielen Helferinnen und Helfern, die über die Jahre zum Erhalt des Bades beigetragen haben. Akteure vor Ort: Anwesend waren die Initiatorin Annegret Bauch, Schriftführerin Verena Wilke und die Vorsitzende Birgit Bracht‑Fisseler; Bürgermeister Karsten Kalhöfer sprach Dankesworte, und Matthias Kubat würdigte das langjährige Engagement des Fördervereins sowie die Übergabe einer Jubiläumsurkunde.
Programm-Highlights
Becken‑ & Besucherfreuden: Das Becken war auf 25 Grad erhitzt, eine Hüpfburg lockte die Jüngeren, und Besucher nahmen am Glücksrad teil. Kulinarik & Panorama: Schwimmbad‑Pommes und Würstchen sowie frische Waffeln der Landfrauen standen bereit; eine Sonnenterrasse bot Panoramablick über das gesamte Areal. Unterhaltung & Erinnerung: Die legendären „Schwimmbadzicken“ tanzten synchron zum Song "Cotton Eye Joe", wolkenlos und mit Cowboyhüten – eine Reminiszenz an vergangene Jahre.
Akteure und Rollen rund um das Fest: Von Annegret Bauch bis Bürgermeister

Der Festakt zeigte eindrucksvoll, wie eng Vereinskultur und kommunale Ebene verwoben sind. Eine Reihe von Akteurinnen und Akteuren übernahmen unterschiedliche Rollen – vom Blick der Initiatorin bis zur offiziellen Dankesrede des Bürgermeisters.
Initiatorin und Symbolik
- Annegret Bauch, Initiatorin des Fördervereins, war anwesend und symbolisierte den Aufbruch: Sie markierte den Start des Rettungs‑ und Fördergedankens, der das Marienhagen‑Bad vor dem Verfall bewahrt hat.
Ehrenamt, Vereinsgeschichte und Jubiläum
- Birgit Bracht‑Fisseler, Vorsitzende, betonte die Bedeutung des Ehrenamts und zog Rückschau auf die wechselvolle Geschichte des Vereins; Engagement habe das Bad über Jahre hinweg stabil gehalten.
Organisatorische Seite und Jubiläumsurkunde
- Verena Wilke fungierte als Schriftführerin des Fördervereins und brachte die organisatorische Ebene ins Spiel. Sie verzeichnete die Jubiläumsurkunde, die von Matthias Kubat, dem Ortsbeirat, überreicht wurde.
Kommunale Partnerschaft und Dankworte
- Der Festakt zeigte die enge Verbindung von Kommune und Verein: Vertreter des Ortsvorstehers René Friedrich standen an der Seite des Fördervereins und bestätigten die Unterstützungsbereitschaft. Martin Kubat handelte im Auftrag des Ortsvorstehers.
Rettungsübung und Ehrenamtliche Perspektiven
- In der Rettungsübung demonstrierten Christoph Fisseler, der 2. Kassierer, und Tobias Stadtler anhand der Übungsfigur Hugo, wie eine Person sicher vom Beckengrund zur Oberfläche gebracht wird. Die Szene machte deutlich, wie sich Ehrenamtliche zum Rettungsschwimmer ausbilden lassen und der Verein neue Helferinnen und Helfer willkommen heißt.
Sicherheit, Maskottchen und Gäste
- Roland Göschel aus Bad Arolsen wurde als Badeaufsicht gewonnen und sorgte für Sicherheit auf dem Gelände. Das Maskottchen Robbie war präsent und zeigte, dass das Fest sportlichen Ernst mit heiteren Elementen verbindet. Bürgermeister Karsten Kalhöfer dankte allen Mitgliedern für ihr Engagement. Die Veranstaltung betonte zudem, dass der Verein jederzeit volljährige Rettungsschwimmer im Ehrenamt zur Unterstützung begrüßt. DLRG‑Silber ist nicht erforderlich, wie betont wurde.
Highlights des Festes: Temperatur, Attraktionen und Spielmöglichkeiten

Becken im Mittelpunkt: 25 Grad und Fest-Eröffnung
Das Festprogramm stellte die Beckenanlage mit 25 Grad Celsius in den Mittelpunkt und ermöglichte allen Besucherinnen, unabhängig von Witterung, ein genussvolles Bad im angenehmen Wasser. Damit wurde die Freibadsaison stimmungsvoll eröffnet und Gemeinschaft gefeiert.
Familienfreundliche Attraktionen vor dem Becken
Vor dem Becken lockte eine Hüpfburg besonders die jüngeren Gäste an und steigerte die Familienfreundlichkeit des Festes, während Erwachsene die sonnige Aussicht genossen.
Spiel, Glück und Kulinarik am Rand
Am Rand des Geländes nahmen Besucherinnen und Besucher am Glücksrad teil, während die Landfrauen frische Waffeln backten – eine gelungene Verbindung von Kulinarik, Spiel und Spaß.
Sonnenterrasse: Panoramablick und Entspannung
Die Sonnenterrasse bot Panoramablick über das gesamte Areal; hier konnten sich Gäste entspannen, Gespräche führen und das Festgelände in Ruhe genießen.
Nostalgie mit den Schwimmbadzicken
Die traditionellen Schwimmbadzicken präsentierten sich zu Cotton Eye Joe, tanzten synchron und brachten eine nostalgische Note ins Festgeschehen.
Historische Verbindung: Werbe- und Sympathieträger
Historisch bedeutsam ist, dass die Schwimmbadzicken von 2001 bis 2009 als Werbe‑ und Sympathieträger des Vereins wirkten und damit eine bleibende Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schufen.
Abschluss-Akzent: Cowboyhüte & Gemeinschaft
Zum Abschluss schwenkten sieben Frauen ihre Cowboyhüte zum Song und setzten einen humorvollen, einladenden Akzent; viele Gäste nutzten den Moment, um Kontakte zu knüpfen.
Sicherheit, Ehrenamt und Zukunft des Fördervereins
Rückblick: Beim Festakt standen Sicherheit, Ehrenamt und die Zukunft des Fördervereins im Mittelpunkt. Die Abschlussreden betonten, dass das Bad dauerhaft sicher und lebendig bleibt, wenn volljährige Rettungsschwimmer ehrenamtlich mitwirken.
Zentrale Aussagen der Abschlussreden
- Rettungs- und Sicherheitsaspekte: Die Abschlussreden fokussierten darauf, dass jederzeit volljährige Rettungsschwimmer im Ehrenamt willkommen sind, um das Bad sicher und lebendig zu halten.
- DLRG-Silber: Die Vereinssicht betont, dass eine DLRG‑Silber‑Zertifizierung nicht erforderlich ist; lokales Engagement mit ausreichender Bereitschaft und Ausbildung reicht aus.
- Rettungsübung mit Hugo: In der kombinierten Übung zeigte Hugo die Heraufholung einer Person vom Beckengrund, veranschaulichte das konkrete Vorgehen und demonstrierte, wie sich Rettungsschwimmer qualifizieren können.
- Badeaufsicht aus Bad Arolsen: Roland Göschel wurde als Badeaufsicht gewonnen, sodass am Beckenrand eine erfahrene Aufsicht präsent war und das Sicherheitsgefühl der Besucherinnen und Besucher gestärkt wurde.
- Aufruf zur Verstärkung: Birgit Bracht‑Fisseler hob hervor, dass der Verein jederzeit Verstärkung durch ehrenamtliche Rettungsschwimmer hofft und neue Engagements willkommen sind.
- Dank und Würdigung: Matthias Kubat, vertreten durch den Ortsvorsteher, würdigte das Engagement in einer Dankesrede und überreichte der Vorsitzenden eine Jubiläumsurkunde.
- Zukunftsorientierte Perspektive: Der Festakt zeigte, dass Sicherheit und Ehrenamt Hand in Hand gehen; der Förderverein setzt langfristig auf nachhaltige Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger.
Ausblick und Zukunft des Fördervereins
- Langfristige Perspektive: Sicherheit und Ehrenamt bilden eine enge Verbindung; der Verein plant eine nachhaltige, bürgernahe Unterstützung, um das Freibad Marienhagen dauerhaft zu sichern.
Fazit
Das Finale des Festtages bestätigt, dass das Freibad Marienhagen weit mehr ist als eine Wasserfläche: Es ist ein lebendiges Zeugnis dafür, was eine engagierte Gemeinschaft schaffen kann. Jubiläum und Saisoneröffnung verschmelzen zu einem gemeinsamen Moment der Dankbarkeit, der zugleich Motivation für die kommenden Jahre schenkt. Die 25 Grad im Becken, die fröhlichen Kinder auf der Hüpfburg, die Festreden und die ehrliche Begegnung von Menschen aus Vereinen, Kommune und Ehrenamt zeigen, wie Verantwortung weitergegeben wird und wie Mut zur Zukunft inspiriert.
Mit Blick nach vorn bleibt der Fokus auf Sicherheit, Ausbildung und Wachstum: mehr ehrenamtliche Rettungsschwimmer, kontinuierliche Schulungen, verlässliche Aufsicht und eine nachhaltige Finanzierung, die das Bad als Ort des Miteinanders erhält. Der Förderverein möchte neue Generationen von Zuhörern und Helfern gewinnen, die das Gelände pflegen und Sinnstiftung bieten. Möge diese Saison nicht nur sonnig, sondern auch generationsübergreifend lebendig bleiben – ein Ort, an dem Gemeinschaft, Sport und Freude Hand in Hand gehen.